Ausstellungen

Im Fokus

Das Haus der Katholischen Kirche realisiert in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnerorganisationen Ausstellungen. Dazu gehören z.B. soziale Einrichtungen wie der Caritasverband für Stuttgart oder der Malteser Hilfsdienst.

Zwei Mal jährlich finden Kunst-Ausstellungen in der Reihe insight: statt, die vom Katholischen Bildungswerk kuratiert werden. insight: möchte den Blick für spannende Fragestellungen der Bildenden Kunst öffnen, die an religiöse und gesellschaftliche Bezugspunkte anknüpfen und reizvolle Diskurse eröffnen.

Unsere Ausstellungen sind geöffnet: MO - SA 9:00 - 19:00 Uhr (sonn- und feiertags geschlossen)

Ausblick

Ausstellung

Ausstellungseröffnung: FR 24. Juli 2020
Ausstellungsdauer: SA 25. Juli - MI 30. September 2020

insight: #14


Die Einzelausstellung von Laila Kaletta befasst sich mit Gedanken zur Unsterblichkeit. Die Künstlerin verfolgt dazu die Spuren der Qualle Turritopsis dohrnii. Dieses nur wenige Millimeter messende Lebewesen stirbt nicht, sondern entwickelt sich in jenes Stadium zurück, in dem es seinen Lebenszyklus erneut starten kann.

Eine Ausstellung in der Reihe insight:
Ausstellungseröffnung: DO 19. November 2020, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: FR 20. November 2020 - SA 9. Januar 2021

Rückblick

Ausstellung von AMOS


Der Name der Kreativwerkstatt erinnert an den Propheten AMOS, der im 8. Jahrhundert vor Christus für soziale Gerechtigkeit kämpfte. Das Projekt AMOS ist eine Gemeinschaftsinitiative der Kirchengemeinden St. Maria und St. Fidelis und des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. Die AMOS Kreativwerkstatt ist zu einem Ort der gegenseitigen Wertschätzung und des Vertrauens geworden. Sie ist ein Raum für bildhaftes Gestalten, Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Unternehmungen. Nicht die Leistung zählt, sondern die eigenen Stärken und Fähigkeiten. Jede Künstlerin, jeder Künstler darf so sein, wie sie/er ist. Es gibt keine Vorgaben; der künstlerisch begabte Mensch gestaltet das Bild nach seiner Inspiration.

Vom 19. Februar bis 17. März 2020 zeigten einige Künstlerinnen und Künstler von AMOS im Haus der Katholischen Kirche ihre Arbeiten.

Weitere Informationen zu AMOS: www.amos-kreativwerkstatt.de

insight: #13

Auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz wurden in den letzten fünf Jahren enorme Fortschritte erzielt. Wir können nun Probleme lösen, die vorher unlösbar schienen: Maschinen können automatisiert Gegenstände erkennen, Gesichter tauschen, Stimmen imitieren, Gemälde zum Leben erwecken, Autos steuern, Bewerbungen sichten, Romane generieren, Musikstücke komponieren, Computerspiele lösen, Fragen beantworten oder medizinische Diagnosen treffen. Die bisherigen neuronalen Netzwerke hatten immer ein vorgegebenes Ziel, eine Bestimmung, angewiesen von Menschen. In jüngster Zeit jedoch werden zunehmend neuronale Netzwerke trainiert, die kein Ziel haben (= engl.: unsupervised, deutsch: unüberwacht).

Die Ausstellung vom 28. November 2019 bis 4. Januar 2020 fragte nach den ethischen Implikationen solcher unüberwachter Netzwerke. Die gezeigten Arbeiten dekonstruieren das Thema medial breit gefächert, von raumgreifenden Installationen bis hin zu selbstlernenden Algorithmen in Form von Projektionen. Zu sehen waren lokale sowie internationale Positionen von vier Digital Natives, die sich dem Thema in ihren Arbeiten interdisziplinär annähern: Niklas Binzberger, Gabriel Hensche, Angela Matthies  und Max Stocklosa.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Florian Model, der sich in seiner kuratorischen und künstlerischen Praxis mit dem Einfluss des technischen Fortschritts auf unser tägliches Leben beschäftigt.

Bilder von Carolus Horn


Carolus Horn (1921 - 1992) war einer der bekanntesten Werbegrafiker im Nachkriegsdeutschland. Mit 60 Jahren erkrankte er an Alzheimer. Die Krankheit veränderte Horns Farb- und Formsprache deutlich; trotzdem blieb er künstlerisch tätig. An seinen Bildern wird deutlich, wie Alzheimer den Blick eines Künstlers auf die Welt verändert und damit sein Schaffen. Beeindruckend und bewegend zugleich.

Die Ausstellung wurde vom 20. September bis 19. Oktober 2019 in Kooperation mit dem Malteser-Hilfsdienst e.V. realisiert.

insight: #12


Wie und wo entsteht Gemeinschaft? Was sind ihre Rahmenbedingungen und Wunschapparate und wo endet sie, wo sind ihre Grenzen? Zu diesen Fragen führten Katholisches Bildungswerk und Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof von November 2018 bis in den Sommer 2019 das Kunstprojekt "Small Projects For Coming Communities" durch, das von Dorothee Richter und Ronald Kolb von der Zürcher Hochschule der Künste kuratiert wurde. In der Projektphase wurden Theorien von Gemeinschaft beleuchtet - aus Philosophie, Theologie, Kunst, Literatur etc. Andererseits ging es konkret um lokale Bezüge in Stuttgart und um die Einbeziehung der Menschen, die hier leben, arbeiten, denken; dazu fanden öffentliche Workshops statt, in denen viele Scores (Handlungsideen bzw. -anleitungen)entwickelt wurden.

Die Projekphase endete mit einem experimentellen Symposium am 11. Mai 2019 im Hospitalhof, das Ergebnisse bündelte und präsentierte und in einer Publikation zusammenfasste. Das Symposium war zugleich Eröffnung einer Mitmach-Ausstellung, die im Haus der Katholischen Kirche und im Hospitalhof vom 11. Mai bis 15. Juni 2019 zu sehen war - und in Zürich im OnCurating Project Space. 

Die entwickelten Scores  bilden - auch nach Ausstellungsende - das Gerüst des Projekts, das erweiterbar ist über www.comingcommunities.org. Auf der Seite können Scores veröffentlicht und mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Die Online-Plattform bleibt bestehen und versteht sich als fortlaufendes Projekt, das Scores und deren Umsetzung jederzeit und weltweit zur Verfügung stellt.

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