Lektürekreis Philosophie

Mi 24.04.| 03.05.| 15.05.| 17.05.2017 | 09:30 - 11:30 Uhr

Platon: Die Apologie des Sokrates

Thomas Gutknecht, Dipl. Theologe, Philosophischer Praktiker

Im Frühjahr 399 v. Chr. wurde Sokrates in Athen der Prozess gemacht, der schließlich zu seinem Tod durch Gift führen sollte. Angeklagt war er wegen Gottlosigkeit und Verführung der Jugend. Ein Schock für seine Schüler, allen voran Platon. Mit der “Apologie” (d.h. Verteidigung, Rechtfertigung) hat Platon dem Sokrates ein Denkmal gesetzt, das seinesgleichen sucht. Unabhängig von der Frage, ob hier wiedergegeben wird, was Sokrates tatsächlich gesagt hat, bleibt diese in Schriftform gebrachte Verteidigung eines der bedeutendsten Werke aus der Frühzeit der klassischen griechischen Philosophie. Sie beschreibt und begründet die Haltung dieses Mannes, der schuldlos in einen tragischen Konflikt mit den Mitbürgern und der Justiz geraten ist und dabei unerschütterlich an seinen Grundsätzen festhält. Die Konsequenz und Furchtlosigkeit der Gestalt, wie sie Platon zeichnet, beeindruckt bis heute. Das Auftreten des Sokrates vor Gericht wurde zum klassischen Muster für die praktische Umsetzung philosophischer Einsicht in einer Krisensituation. Auch als literarische Schöpfung wird die Apologie sehr geschätzt und zählt zur Weltliteratur. Die Begegnung mit Sokrates wird so ganz lebendig, wenn wir den Text lesen und diskutieren.

 

Weitere Termine: Mi  24.04.| 03.05. | 10.05. |  17.05.2017 , jeweils 09:30 – 11:30 Uhr

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