Wie kann Klimaschutz tatsächlich umgesetzt werden?

Di 05.11.2019 | 19 Uhr

Prof. Dr. Hermann Held, Universität Hamburg Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung

2018 lieferte der Weltklimarat IPCC in einem Sonderbericht anschauliches Material dazu, warum es sich lohnen könnte, ein 1,5°C-Ziel anstelle des bisherigen 2°C-Zieles zu verfolgen. Davor wurde 2015 auf der Pariser UNKlimakonferenz das „2°C-Ziel“ völkerrechtlich bindend verankert, verbunden
mit der Bemühenszusage, 1,5°C zu verfolgen. Jedoch würden die bisher notierten und freiwilligen Minderungsverpflichtungen eher zu einer Erwärmung von 3°C oder mehr führen. Hier soll nun beleuchtet werden, auf welcher Basis das 2°C-Ziel formuliert wurde und inwieweit ein Grad mehr oder weniger eine Rolle spielen würde. Des Weiteren wird ausgeführt werden, welche Kosten
je nach Klimaziel auf die Gesellschaft zukämen. Schließlich wird erläutert werden, warum es so schwierig ist, Klimaschutz tatsächlich umzusetzen. Aus letzteren Einsichten sollen einige noch eher subjektiv gehaltene Lösungsvorschläge vorgestellt werden. Hierbei fällt der Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle zu, wie sich etwa auch in der Bewegung „Fridays for Future“ zeigt.

Eintritt frei

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